Kreuzberg I
-
Grafenau I 1:3
1. Walter Wilhelm
-
Thomas Bernauer 0:1
2. Andreas Dengg
-
Gregor Wolf 0:1
3. Alfons Gibis
-
Walter Fink 1:0
4. Andreas Wilhelm
-
Theo Grum 0:1

Röhrnbach I
-
Kreuzberg II 3:1
1. Roland Knechtel
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Robert Bauer 1:0
2. Reinhard Gibis
-
Josef Seidl 1:0
3. Dr. Josef Stangl
-
Karin Wilhelm 1:0
4. Christian Ammerl
-
Fritz Seidl 0:1

Sonnen I
-
Schaibing I 2,5:1,5
1. Thomas Zankl
-
Martin Heyne 0:1
2. Michael Angerer
-
Johann Wandl 1:0
3. Ludwig Resch
-
Josef Fenzl 1:0
4. Dieter Angerer
-
Erwin Küspert 0,5:0,5

Grafenau II
-
Freyung II 2:2
Berliner Wertung 6:4
1. Andreas Wolf
-
Josef Schmidbauer 1:0
2. Martin Hartmann
-
Waldemar Kosensky 0:1
3. Dr. Erwin Hartmann
-
Franz Schuster 1:0
4. Michael Saugspier
-
Lothar Dumm 0:1

Erfolgreich verlief die zweite Runde des Schach-Landkreispokales für die beiden Teams des SC Grafenau. Während sich die "Zweite" nur knapp gegen Freyung II behaupten konnte, hatte die "Erste" beim 3:1-Sieg bei Kreuzberg I keine Probleme.
Gregor Wolf brachte Grafenau I schnell in Führung. Mit einem Springeropfer leitete er einen Königsangriff ein, gegen den Andreas Dengg nicht die beste Verteidigung fand und dann das Matt nicht mehr verhindern konnte. Am 3. Brett hatte sich Walter Fink gegen Alfons Gibis ein klares Übergewicht verschafft. Durch einen schweren Fehler verlor er aber die Dame und musste den Ausgleich zulassen. Am Spitzenbrett des SC wurde erstmals Thomas Bernauer eingesetzt, der seine zuletzt sehr gute Form bestätigte. Er zwang Walter Wilhelm in die Defensive, kam zu Bauern- und Figurengewinn und fuhr den vollen Punkt sicher ein. Theo Grum sorgte mit seinem Sieg am 4. Brett gegen Andreas Wilhelm für den 3:1-Endstand.
Weniger klar verlief das Match Grafenau II - Freyung II. Dr. Erwin Hartmann setzte sich am 3. Brett gegen Franz Schuster früh per Königsangriff durch. Aber Michael Saugspier musste an Brett 4 postwendend den Ausgleich zulassen. Er hatte nach leichtsinniger Eröffnung zuviel Material verloren und gegen Lothar Dumm keine Chance mehr. Andreas Wolf opferte am 1. Brett bei einem Mattangriff einen Turm, hatte dann aber einige bange Momente zu überstehen weil Josef Schmidbauer zunächst alle Drohungen sicher abwehrte. Erst als der Freyunger in Zeitnot Fehler machte, drang der Angriff doch noch durch. Am 2. Brett war Martin Hartmann in ein hoffnungsloses Endspiel geraten und musste Waldemar Kosensky den Punkt überlassen. Damit stand es 2:2, nach Berliner Wertung aber 6:4 für den SC. Die erzielten Punkte an Brett 1 und 3 sind demnach wertvoller als die Verlorenen an Brett 2 und 4.